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Venezuela, ein faszinierendes Reiseland

Unser erster Urlaub in Venezuela ist schon eine Weile her, es war 1991. Damals war Puerto la Cruz schon ein bekanntes Touristenzentrum, es wurde auch als Pauschalurlaub angeboten. Aber uns zog es schon immer in die etwas kleineren, nicht so bekannten Orte und so haben wir uns für Puerto Piritu an der Karibikküste entschieden. Die dritte und letzte Urlaubswoche wollten wir dann auf Isla Margarita verbringen.
Land und Leute
Venezuela hat 26,6 Mio. Einwohner, davon sind 67 Prozent Mestizen, 21 Prozent sind europäischer, 10 Prozent afrikanischer und 2 Prozent indianischer Abstammung. Mit 23 Menschen pro Quadratkilometer ist die Bevölkerungsdichte sehr gering, die meisten Menschen leben in den Großstädten. Die Amtssprache ist Spanisch, als Umgangssprache dienen regional die indianischen Sprachen. 96 Prozent der Bevölkerung sind römisch-katholisch, der Rest sind Protestanten sowie orthodoxe und jüdische Minderheiten. Venezuela kann man in die folgenden Regionen untergliedern: Die venezolanischen Anden, die Llanos, den Maracaibo-See, das Bergland entlang der karibischen Küste sowie das Hochland von Guayana. Das Land bietet seinen Besuchern 42 Nationalparks und 20 weitere Naturschutzgebiete. Hier leben 1.250 Vogelarten, dazu gehören Reiher, Tukane, Papageien, Flamingos, Pelikane und Kolibris. Auch bei den Säugertieren gibt es eine reiche Vielfalt, man kann Ameisenbären, Jaguare, Pumas, Gürteltiere und Ozelots sehen. Hinzu kommen zahlreiche Arten von Schlangen und Reptilien. In den Küstengewässern leben tropische Fische und man findet eine farbenfrohe Korallenwelt. Ebenso vielfältig ist die Pflanzenwelt, die von Kakteenarten bis zu 1.500 Arten von Orchideen reicht.

Geografie
Der offizielle Name lautet Bolivarische Republik Venezuela. Es ist ein südamerikanischer Staat, der an Brasilien, Kolumbien und Guyana grenzt. Die Größe des Landes beträgt 912 050 qkm.  Von der Gesamtfläche sind rund 39 Prozent mit Wäldern bedeckt, 20 Prozent bestehen aus Wiesen und Weiden, 4 Prozent sind Äcker. Die Anden mit ihren bis zu 5 000 m hohen Bergen bilden im Westen die natürliche Grenze zu Kolumbien. Der höchste Berg Venezuelas ist der Pico Bolívar mit 4.981 Metern, er liegt in der Nähe der Stadt Mérida in den nördlichen Anden. In dieser Region befindet sich auch der Maracaibo-See, der mit 13 000 qkm der größte See Südamerikas ist. Im Süden des Landes erstreckt sich das Gebiet der Llanos, einer urwüchsigen Steppenlandschaft. Der Orinoco gehört mir seiner Länge von 2.574 km zu den wichtigsten Flüssen Südamerikas. Er fließt quer durch den Süden des Landes und endet in einem mächtigen Delta, das auf 40 000 qkm ein riesiges Areal bildet. Die Mündungen des Orinocos verteilen sich auf eine Küstenlänge von 370 km. Einen Gegensatz dazu bildet im Südosten die Gran Sabana mit ihren Tafelbergen.

Anreise und Fortbewegungsmittel im Land
Die meisten Urlauber reisen mit dem Flugzeug nach Venezuela. Viele bekannten Fluggesellschaften fliegen nach Caracas. Für Touren im Land gibt es verschiedene Transportmöglichkeiten, für weitere Strecken ist das Flugzeug empfehlenswert. Venezuela hat ein gut ausgebautes Flugnetz, mit dem die wichtigsten Orte schnell und bequem erreicht werden. Eine weitere Möglichkeit für Langstrecken sind die Busse, die oft recht komfortabel sind. Wer lieber mit dem Auto fährt, findet in den größeren Städten eine Vielzahl an Mietwagenanbietern. Leihwagen   sind in Venezuela allerdings nicht besonders günstig, dafür die Benzinpreise so niedrig, dass wir hier nur davon träumen können. Eine Alternative sind die Sammeltaxis, die Por Puestos. Sie sind preiswerter als ein Taxi und sie fahren auch auf Überlandstrecken. Es gibt sie aber auch im innerstädtischen Verkehr. Die Routen stehen oft auf der Windschutzscheibe. Anhalten kann man ein Por Puesto per Handzeichen, den Fahrpreis zahlt man beim Aussteigen. Taxi fahren ist in Venezuela preiswert, man sollte allerdings den Preis bei Antritt der Fahrt aushandeln. Es ist außerdem ratsam, aus Sicherheitsgründen nur mit offiziellen Taxen zu fahren.

Hier finden Sie Informationen zu
Puerto Piritu
Orinocodelta
Halbinsel Paria
Los Roques