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Sehenswürdigkeiten und interessante Orte auf Isla Margarita

Die Hauptstadt La Asunción

Mit ihren kolonialen Bauten und der Fußgängerzone ist die Inselhauptstadt ein empfehlenswertes Ausflugsziel. Wir haben die Tour mit dem Mietwagen unternommen und konnten dabei auch die herrliche Landschaft des Nationalparks Cerro El Copey bewundern. Dann konnten wir bei einem Rundgang durch La Asunción viel sehenswertes entdecken. Wie in vielen venezolanischen Städten bildet auch hier die Plaza Bolivar – der Name stammt von dem berühmten Freiheitskämpfer – den Mittelpunkt. Wir konnten eine Statue von Bolivar bewundern, außerdem gab es zwei Glocken zum Gedenken an die Feldzüge. Am nördlichen Ende befindet sich das Museo de Nueva Cádiz mit Gegenständen aus der Kolonialzeit, sakralen Kunstwerken und modernen Bildern. Auch die Iglesia Nuestra Señora de la Asunción schmückt das Gebiet um den Platz. Sie gehört zu den ältesten Kirchen Venezuelas und wurde 1616 fertig gestellt. Sie wirkt sehr schlicht, auffällig ist nur das Renaissanceportal. Etwas außerhalb liegt das Castillo de Santa Rosa aus dem 17. Jahrhundert. Die Festung wirkt mit den Türmen recht imposant, der Ausblick ist einmalig schön.


El Valle

In der Nähe von La Asunción befindet sich das zauberhafte Örtchen El Valle am Fuße des 957 Meter hohen Cerro El Copey, dem höchsten Berg der Insel. Es ist ein ruhiger Ort inmitten feucht-kühler Waldgebiete. Die Attraktion ist die Wallfahrtskirche Virgen del Valle. Man kann sie nicht verpassen, sie befindet sich in der Mitte des Ortes. Mit ihrer neugotischen Fassade und den hohen, spitzen Türmen fanden wir sie kitschig-schön. Über dem Hauptaltar ist das Bild der Jungfrau Maria zu sehen. Im September jeden Jahres findet eine Wallfahrt zu Ehren der Virgen del Valle, der Jungfrau des Tales, statt.

Porlamar – die größte Stadt Isla Margaritas

Die Stadt ist ein lohnendes Ziel zum Einkaufen, aber auch einfach nur zum Bummeln schön. Rund um die Plaza Bolivar erstrecken sich die Einkaufsstraßen mit Geschäften, Boutiquen und gastronomischen Einrichtungen. Man findet edle Designerwaren ebenso wie Stände mit billigen Textilien und Schuhen. Wer es mag, findet etwas außerhalb große Shoppingcentren wie das CC Sambil. Die Plaza Bolivar ist ein beliebter Treffpunkt in der Innenstadt. Sehenswert ist dort die Iglesia de San Nicolas de Bari. Im Innenraum ist eine Kopie der berühmten schwarzen Madonna von Montserrat zu sehen. Im Museum für zeitgenössische Kunst werden Werke des einheimischen Künstlers Francisco Narváez ausgestellt. Bei einem Spaziergang zum Hafen entdeckten wir den Leuchtturm, der aus dem Jahre 1896 stammt.

Sehenswertes Pampatar

Der Ort ist fast mit Porlamar zusammengewachsen, ist aber wesentlich beschaulicher. Mit seinen kolonialen Bauten versprüht er ein angenehmes Flair, auf uns wirkte Pampatar wie eine typisch spanische Kleinstadt. DAzu trug auch der Hafen mit den Fischerbooten bei. Besonders sehenswert fanden wir das Castillo de San Carlos Barromeo, eine koloniale Festung aus dem 17. Jahrhundert. Sie wurde zur Verteidigung des Hafens errichtet. Im Inneren ist ein kolonialhistorisches Museum untergebracht. Gegenüber befindet sich die Kirche Iglesia Cristo del Buen Viaje. Sie stammt aus dem Jahre 1758 und hat eine Außentreppe zum Glockenstuhl, dies ist auf Margarita eine Besonderheit. Die Christusstatue im Innenraum wird von den Fischern verehrt.


Zum Sonnenuntergang nach Juan Griego

Der Name der Stadt bedeutet „Hans der Grieche“, der Grund dafür soll ein schiffbrüchiger Grieche gewesen sein. Der Ort liegt in einer wundervollen Bucht, die mit ihren kleinen Booten recht idyllisch wirkt. Juan Griego ist bekannt für traumhaft schöne Sonnenuntergängen, die man am besten von den Hügel mit der kleinen Festung La Galera betrachtet. In der Nähe der Stadt befindet sich das sehenswerte Heimatmuseum Tacuantar, das wie ein altes Dorf gestaltet ist. Es sind sehr viele alte Gebrauchsgegenstände hier ausgestellt, so dass man einen Einblick gewinnt, wie die Menschen früher auf Isla Margarita gelebt haben. Alles ist thematisch geordnet, so gibt es alte Kücheneinrichtungen, Krüge und andere Gefäße, aber auch kirchlich Gegenstände. In einem anderen Raum sind alte Gewehre ausgestellt ebenso kunstgewerbliches und Malereien.

  Die Laguna La Restinga

Das 1870 Hektar große Naturschutzgebiet verbindet des Osten der Isla Margarita mit der Halbinsel Macanao durch einen 23 km langen Deich. Dieser erstreckt sich bis zum Örtchen La Guardia. Im südlichen Bereich verbindet ein 800 Meter langer Kanal die Lagune, die von Kanälen und Mangrovenwäldern durchzogen wird, mit dem Meer. Die Wurzeln der Mangoven wachsen zum Licht, dadurch werden einige der Kanäle wie ein Tunnel überwölbt. Pelikane, Flamingos, Reiher, Ibisse und andere Vögel haben in der Lagune ihren Lebensraum. Die Bootsanlegestelle heißt Cano El Indio, hier starten die Touren durch die Kanäle.

 

Die Halbinsel Macanao

Sie ist der westliche Bereich von Isla Margarita und schwach besiedelt, karg und von Dornengestrüpp und meterhohen Säulenkakteen bewachsen. Erreichbar ist sie über die Brücke bei Boca del Rio, dort bildet das Meeresmuseum ein lohnendes Ziel. Durch das Gerippe eines gestrandeten Wals, das im Eingangsbereich ausgestellt wird, ist es schon von weitem sichtbar. Die Halbinsel Macanao ist von den Bergen Cerro Los Cedros und Cerro Macanao geprägt. Über die Küstenstraße gelangt man zu einsamen, nahezu unberührten Stränden.