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Trauminsel Mauritius

Mauritius gehörte für uns – wie wohl für viele Menschen – zu den Traumzielen dieser Welt. Allerdings hat die Insel den Ruf einer Luxusdestination. Wir entdeckten aber eine gute Auswahl an Apartments und da wir diese Form der Unterkunft bevorzugen, trafen wir auch auf Mauritius damit eine gute Wahl. Außerhalb der Hotels sind die Nebenkosten – im Vergleich zu Deutschland – günstig. Die Supermärkte sind gut sortiert und an den vielen Ständen kann man sich mit frischem Obst und Gemüse versorgen. Wer gerne kocht, kann hier die exotischsten Sorten für wenig Geld ausprobieren. Dazu gibt es fangfrischen Fisch und köstliche Meeresfrüchte. Eine Besonderheit sind auch die Imbisswagen auf der Insel. Dort werden Snacks wie gebratene Nudeln, Reis oder Teigtaschen für umgerechnet ein paar Cent verkauft. Wir haben das häufig ausprobiert und nie Probleme gehabt. Es war völlig unbedenklich und hat auch immer sehr gut geschmeckt. Die Auswahl an Restaurants ist riesig, es gibt chinesische, italienische, indische, französische und vieles mehr. Die kreolische Küche ist würzig und lecker, in den einfachen Lokalen am Strand bekamen wir für etwa 4 Euro ein köstliches Tellergericht. 

Anreise, Unterkunft und Fortbewegungsmittel

Der Flughafen Sir Seewoosagur Ramagoolam Air Terminal (MRU) liegt 3 km von Mahebourg entfernt. Er wird von Chartergesellschaften wie der Condor und Air Berlin angeflogen. Aber auch mit Liniengesellschaften wie Air Mauritius und Emirates gelangt man dort hin. Über den Transfer muss man sich keine Sorgen bei einer Individualreise machen, es ist üblich, dass die Vermieter ihre Gäste vom Flughafen abholen. Die Auswahl an Apartments und Ferienhäuser ist riesig, sie reicht vom einfachen Studio bis zu Luxusvilla mit Hauspersonal. Einige Vermieter bieten Touren über die Insel an, die sie selbst durchführen oder sie sind bei der Buchung behilflich. Ansonsten gibt es viele Reiseagenturen, die Ausflüge und Bootstouren anbieten. Autofahrer sollten vor der Reservierung eines Mietwagens beachten, dass auf Mauritius Linksverkehr herrscht. Für uns waren die Busse eine tolle Alternative, das Netz ist umfangreich und die Preise niedrig. 

Unsere Urlaube auf Mauritius

Wir waren schon dreimal auf dieser wunderschönen Insel! Unsere bevorzugte Urlaubsregion auf Mauritius ist die Nordküste. Beim ersten Mal waren wir 2003 in Péreybère, einem kleinen Ort mit einer wunderschönen Bucht, so richtig zum Relaxen. Leider hatten wir im April die Regenzeit erwischt und wir haben kaum etwas von der Insel gesehen. Deshalb beschlossen wir, im Oktober noch mal nach Mauritius zu reisen. Diesmal sollte es Flic en Flac sein, wegen der guten Schnorchelmöglichkeiten. Der Ort ist an sich etwas lang gezogen, er hat uns nicht so besonders gut gefallen. Aber die Lagune war sehr schön zum Schnorcheln. Bei diesem Urlaub  haben wir die Insel von ihrer besten Seite kennen gelernt, das Wetter war einfach Spitze! Dann zog es uns im Oktober 2006 nochmal nach Mauritius. Nun war Pointe aux Cannoniers unser Urlaubsort. Es hat uns dort gut gefallen, man konnte recht viel unternehmen. Der Ort liegt in der Nähe von Grand Baie, dem Zentrum im Norden der Insel mit guten Ausgehmöglichkeiten und tollen Geschäften.

Hier erfahren Sie mehr zu 

Péreybère
Flic en Flac
Pointe aux Cannoniers
Ausflugsziele

Informationen zu Mauritius

Die 1865 qkm große Insel ist nicht nur wegen der Briefmarke, der „Blauen Mauritius“, berühmt. Ihre 330 km Küstenlinie, die fast durchgehend von einem Korallengürtel umgeben ist, machen sie zu einem beliebten Reiseziel im Indischen Ozean. Die Insel misst an der längsten Stelle 64 km und an der breitesten Stelle 47 km. Zu Mauritius gehört die kleine Nachbarinsel Rodrigues, sowie zahlreiche kleinere unbewohnte Inselchen wie die Ile aux Cerf oder die Ilot Gabriel. Die Hauptstadt heißt Port Luis. Bezahlt wird auf Mauritius mit Rupien, man kann Bargeld oder Travellerschecks tauschen oder auch am Automaten mit der Karte Geld abheben. Auf Mauritius leben etwa 1,2 Mio. Menschen unterschiedlichster Herkunft. Es sind vier Bevölkerungsgruppen: Europäer, Afrikaner, Chinesen und Inder. Ebenso unterschiedlich sind die Religionen auf der Insel. Den größten Anteil haben die Hindus, danach kommen die Christen als zweitgrößte Religionsgruppe. Mit Mohammedanern und chinesischen Buddhisten sind weitere Religionen auf der Insel vertreten. Sie alle leben hier friedlich zusammen. Die offizielle Amtssprache auf Mauritius ist englisch. Die Bevölkerung spricht allerdings gerne französisch oder kreolisch. Die Landschaft auf Mauritius ist vom Zuckerrohr geprägt, etwa 80 % der landwirtschaftlich nutzbaren Fläche ist damit bebaut. Naturfreunde kommen hier auf ihre Kosten, es gibt eine interessante Flora und Fauna. Die Natur bietet nicht nur eine Fülle an tropischen Pflanzen, sondern auch dichte Wälder und eine bizarre Bergwelt. Die Strände sind von Filaos gesäumt, das sind wiederstandsfähige Nadelbäume, deren Wurzeln sich auch im salzhaltigen Boden ausbreiten. Das bekannteste Tier der Insel ist ausgestorben. Der Dodo war ein auf Mauritius lebender, flugunfähiger Vogel, der im 17 Jahrhundert von den mitgebrachten Ratten, Schweinen und Affen ausgerottet worden wurde. Durch neuere Knochenfunde konnte dieser Vogel genauer beschrieben werden, er war etwas größer als ein Truthahn und hatte einen plumpen Körper mit kurzen Beinen. Es gibt es kein vollständig erhaltenes Skelett eines Dodos, der heute im Wappen von Mauritius als Schildhalter fungiert. Zur heutigen Tierwelt gehören Hirsche, Wildschweine, Affen und seltene Vogelarten wie der Mauritius-Falke und der Mauritius-Sittich. Unter Wasser kann man eine Vielzahl an tropischen Fischen bewundern.