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Traumziel Malediven

Zwei Wochen Urlaub auf solch einer Mini-Insel? Wir konnten es mir nie so recht vorstellen und  wollten es nach unserer Sri Lanka-Rundreise 1999 einmal ausprobieren. Danach sollte es zum Relaxen auf eine Malediveninsel gehen. Wir hatten uns für Summer Island entschieden und waren gespannt, was und dort erwartet. Besonders aufs Schnorcheln freuten wir uns riesig, von der tollen Unterwasserwelt der Malediven hatten wir schon viel gehört und gelesen. Nun wollten wir das alles selbst in Augenschein nehmen.


Hier geht es nach Summer Island

Nachdem es uns auf Summer Island so gut gefallen hat, konnten wir uns auch einen etwas längeren Maledivenurlaub vorstellen. Im September 2001 wollten wir für zwei Wochen nach Embudu, diesmal ins Südmale-Atoll.


Hier geht es nach Embudu


Allgemeine Informationen zu den Malediven

Der Inselstaat liegt im Indischen Ozean und besteht aus 26 Atollen mit insgesamt 1190 Inseln, die sich auf 298 qkm erstrecken. 220 Inseln sind bewohnt, seit 1972 die ersten Touristen die Malediven entdeckten, wurden mehr und mehr Inseln zu Hotelinseln umgewandelt, inzwischen gibt es 90 Touristeninseln. Mittlerweile stellen die Einkünfte aus dem Tourismus die größte Einnahmequelle des Landes dar. Es gibt eine strikte Trennung zwischen den Einheimischeninseln und den Touristeninseln, Urlauber haben nur bedingten Zutritt zu den Inseln der Einheimischen und umgekehrt dürfen auf den Hotelinseln nur Malediver als Angestellte leben. Die Malediven sind ein islamischer Staat. Die Sprache ist maledivisch bzw. Dhiveh, sie hat sich aus dem singhalesischen entwickelt. Auf den Touristeninseln wird englisch gesprochen, das ist auch die zweite Amtssprache. Rund ein Drittel der Bevölkerung lebt auf der Hauptinsel Malé, der Hauptstadt mit etwa 105 000 Einwohnern. Zu den weiteren großen bewohnten Inseln gehören Hithadhoo mit 9.407 Einwohnern, Fuvammulah mit 7.642 Einwohnern und Kulhudhuffushi mit7.206 Einwohnern. Auf den Malediven gibt es zwei internationale Flughäfen, Hulule in der Nähe der Hauptstadt Male und Gan im Addu Atoll. Außerdem gibt es mehrere Regionalflughäfen. Die Malediver führen auf den abgelegenen Inseln ein eintöniges Leben. Die einzelnen Inseln sind weit voneinander entfernt und liegen in verschiedenen Atollen. Der Alltag der Menschen wird vom Fischfang bestimmt, der die Hauptnahrungsquelle der einheimischen Bevölkerung darstellt. Die Fanggebiete liegen oft in weiter Entfernung, verkauf werden die Fische dann auf dem Markt in Male. Die Menschen leben in einfachen Hütten, die aus Korallenstein und Palmblättern erbaut werden. Zur medizinischen Versorgung stehen in Male zwei Krankenhäuser zur Verfügung, auf den kleineren Inseln ist die traditionelle Medizin vorherrschend. Auf einigen Inseln gibt es Apotheken und medizinische Zentren. Das Klima der Malediven wird vom Monsun geprägt, der Südwest-Monsun, herrscht zwischen April und Oktober und der Nordost-Monsun bestimmt zwischen November und März das Wetter. Der meiste Regen fällt in den Monaten Juni und Juli, Februar und März sind die niederschlagsärmsten Monate. Bei dem Tsunami am 26.12.2004 blieben die meisten Atolle von größeren Zerstörungen verschont.


Die Welt der Korallen

Für viele Urlauber ist die Unterwasserwelt mit ihren farbenfrohen Korallen einer der Hauptanziehungspunkte. Hier gehören die Steinkorallen mit ihrer Fähigkeit, Riffe zu bilden, zu den wichtigsten Lebewesen. Es gibt über 200 verschiedene Arten und sie sind in der Lage, dem Meerwasser Mineralien zu entziehen und Kalk abzuscheiden. Der Polyp der Steinkoralle ernährt sich vom Zooplankton des Meerwassers und verbringt sein ganzes Leben in seinem Kalkkelch. Besonders wichtig sind die Zooxantellen, diese Algen ermöglichen erst die Kalkabsonderung der Polypen und somit auch des Riffaufbaus. Das Wachstum der Korallen beträgt jährlich etwa 2 bis 10 cm. Zu den weiteren Riffbewohnern gehören die Kalkrotalgen, die wenig Sonnenlicht benötigen und deshalb auch an Vorsprüngen und Überhängen noch überleben können. Auch Schwämme, Horn- und Weichkorallen, Seefedern, Haar- und Schlangensterne sowie Lederkorallen und viele niedere Tiere bilden den Lebensraum Riff.