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Unsere Rundreise durch Kappadokien

Der Start der Reise in Antalya

Diese Reise war preislich ein Super-Schnäppchen, da mussten wir einfach zuschlagen. Der Flug nach Antalya verlief angenehm und wir landeten am späten Abend. Bei der Ankunft im Hotel lernten wir gleich Mitreisende kennen, ein sehr nettes Paar und einen allein reisenden jungen Mann. Wir verstanden uns auf Anhieb und verbrachten einen schönen ersten Urlaubsabend. Das Hotel in Antalya lag am Strand, so das wir dort noch etwas bummeln konnten. Wir genossen die lebhafte Atmosphäre und schlossen den Abend mit einem Getränk an der Hotelbar ab. Am nächsten Morgen trafen wir uns nach dem Frühstück zur Abreise. Besonders gespannt waren wir auf die Größe der Reisegruppe. Nachdem wir ein Jahr vorher unsere Vietnamreise mit 32 Personen verbracht hatten, hofften wir auf eine kleinere Gruppe. Dann hielt ein kleiner Bus und der Reiseleiter stieg aus. Außer ihm war nur der Fahrer im Bus. Nach der freundlichen Begrüßung wurde uns dann klar, dass wir die einzigen Teilnehmer der Rundreise waren. Das war natürlich eine angenehme Überraschung, zumal wir fünf uns gleich so sympathisch waren.

 
Die Karawanserei in Sultan Han
Dann ging die Reise los von der Küste ins Landesinnere. Dabei konnten wir uns an den landschaftlichen Schönheiten des Taurusgebirges erfreuen. Ein Zwischenstopp wurde in dem Ort Sultan Han eingelegt. Dort konnten wir die prachtvolle Karsawanserei bewundern. Sie stammt aus dem 13. Jahrhundert und wir erfuhren, dass sie im Jahre 1975 restauriert wurde. Es war schon eine faszinierende Vorstellung, dass hier vor mehreren Jahrhunderten die orientalischen Händler samt Reittiere übernachteten. Wir erreichten die traumhaft schöne Landschaft Kappadokiens und checkten im Hotel ein. Es war ein gutes Mittelklassehotel, das Abendessen war sehr schmackhaft und wir konnten mit dem Preis-/Leistungsverhältnis mehr als zufrieden sein. Unser kleines Grüppchen hatte viel Spaß und wir verbrachten einen netten Abend.

Die Tuffsteinlandschaft Kappadokiens und das Freilichtmuseum Göreme
Am nächsten Tag konnten wir die Landschaft, die zum UNESCO-Welterbe zählt, ausgiebig bestaunen. Die berühmten Tuffsteinfelsen sind vor etwa drei Millionen Jahren durch Vulkanausbrüche entstanden. Einige wirken wie riesige Pilze, andere eher wie große Figuren. Stellenweise kamen wir uns vor wie in einer gewaltigen Mondlandschaft. Auch der ‚Grand Canyon‘ der Türkei, das 14 km lange und rund 100 Meter tiefe Ihlara-Tal fanden wir sehr beeindruckend. Am folgenden Tag hatten wir die Gelegenheit, die unterirdischen Städte zu besichtigen. Der Reiseleiter erklärte uns, dass dort die Christen früher Zuflucht suchten. Es gab komplette Höhlensysteme mit Wasserversorgung, Belüftungssystemen, Kapellen und noch vielem mehr. Es war unvorstellbar, dass dort Menschen über einen längeren Zeitraum gelebt hatten. Ebenso hat uns das Freilichtmuseum in Göreme fasziniert. Hier konnten wir die zahlreichen Höhlenkirchen betrachten. In einigen waren noch sehr gut erhaltene Fresken zu sehen. Die Kirchen stammen aus der Zeit zwischen dem 9. Und dem 13. Jahrhundert. Uns fiel angenehm auf, dass es bei den Sehenswürdigkeiten recht ruhig zu ging. Wir hatten wohl mit dem Frühsommer eine günstige Reisezeit, so dass es nirgendwo überfüllt war oder zu Wartezeiten kam.





Konya

Wir verließen Kappadokien um unser nächstes Ziel, die Stadt Konya, zu erreichen. Auf dem Weg dorthin präsentierte uns unser Reiseleiter neben einer weiteren Karawanserei noch eine besondere Attraktion. Wir sahen eine Doline, also einen Karsttrichter, mit einer wundervollen Blaufärbung. Für diesen ungewöhnlichen Farbton gibt es bis heute noch keine Erklärung. Konya wird auch die Stadt der tanzenden Derwische genannt. Dieser Orden war im osmanischen Reich hoch angesehen, wurde uns mitgeteilt. Auch hier waren wir in einem komfortablen und zentral gelegenen Hotel untergebracht. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören in Konya das Grabmal von Mevlana, dem Gründer des Ordens, die Karatay-Medrese und das Mevlana-Museum. Hier konnten wir eine wahre orientalische Pracht bewundern!

Pamukkale

Auf dem Programm stand auch der Besuch der berühmten Kalksteinterrassen in Pamukkale. Sie wirken wie ein riesiger Wasserfall und zählen wohl zu den Top-Attraktionen der Türkei. Dieses Naturwunder gehört zum UNESCO-Welterbe und darf zum Schutz nicht mehr betreten werden. Wir hatten es schon bei einem früheren Türkei-Urlaub besichtigt und nutzen die Zeit, um im Hotel zu relaxen. Es war mal wieder recht komfortabel und mit einem Thermalbad ausgestattet. Wer sich für Geschichte interessiert, kann dort auch noch die antike Stadt Hierapolis besuchen. Die Ruinen liegen oberhalb der Terrassen und sind weit verstreut. Es sind reich  verzierte Sarkophage,  Reliefs und Statuen zu bewundern. Besonders gut erhalten ist das Theater.  Außerdem sind imposante  Grabmäler zu sehen.

Perge

Bei der Rückreise nach Antalya hatten wir noch die Gelegenheit, das antike Perge zu besichtigen. Die Stadt wurde zur Zeit des Trojanischen Krieges gegründet. Perge gilt als die besterhaltenste Stadt des antiken Pamphylien. Das Gelände von Perge fanden wir übersichtlich und leicht zu begehen. Wir konnten die Überreste des Theaters aus dem 2. Jahrhundert nach Chr. sehen, in diesem hatten 14.000 Zuschauern Platz. Besonders eindrucksvoll waren für uns das Stadion mit seinen zahlreichen Gewölben, die beiden Rundtürme der hellenistischen Toranlage und der ehemalige Versammlungsplatz. Eine Teppichknüpferei gehört wohl immer zu solchen Fahrten, aber wenn man sowas einmal gesehen hat und keinen Teppich kaufen will, reicht es. Auch in ein Schmuckgeschäft und eine Fabrikation von Lederwaren wurden wir geführt. Mein Mann fand dort eine sehr schöne Lederjacke. Für mich waren die Verkäufer etwas zu aufdringlich und als sie merkten, dass ich nichts kaufen wollte, bedrängten sie mich noch mehr. So etwas mag ich nicht!
Die zweite Urlaubswoche verbrachten wir in Alanya am Strand. Da war nur noch relaxen angesagt!