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Unser Urlaub in Istrien

Dieser Urlaub im ehemaligen Jugoslawien liegt schon etliche Jahre zurück. Es war unsere einzige weitere Tour mit dem Auto, eigentlich bevorzugen wir Flugreisen. Aber wir wollten vier Wochen dort verbringen und auch während des gesamten Urlaubs mobil sein. Die Anreise haben wir gemütlich gestaltet und in Bayern übernachtet. Dann ging es am nächsten Tag weiter. Die Fahrt durch die Alpenregion war schon ein Erlebnis für uns. Es war doch eine andere Art der Anreise als mit dem Flugzeug. Eine Unterkunft hatten wir für diesen Urlaub nicht gebucht, die wollten wir vor Ort suchen. Es war im Mai, also in der Vorsaison und von daher problemlos. Als wir dann an die Küste von Istrien kamen, haben wir uns die Orte genauer angesehen und uns gefragt, ob sie für unseren Urlaub geeignet sind. Wir hatten ganz bestimmte Vorstellungen, als Unterkunft wollten wir ein Apartment oder Ferienhaus. Es sollte ein kleiner ruhiger Ort sein, wenig Tourismus. Als wir durch Moscenicka Draga fuhren, wussten wir, das ist unser Urlaubsort! Der Anblick war einfach traumhaft! Moscenicka Draga hat eine Bucht mit einem kleinen Fischerhafen und es wirkte auf uns alles nicht so touristisch wie einige andere Orte, die wir während der Anreise gesehen hatten. Es war genau der Urlaubsort, den wir gesucht hatten. Schnell fanden wir ein schönes Ferienhaus und unser Urlaub konnte beginnen. 

Moscenicka Draga

Der Kiesstrand und die vielen kleinen verschwiegenen Buchten boten wunderbare Schnorchelmöglichkeiten, das Wasser war glasklar. Am Strand fanden wir eine Promenade mit Lokalen. Abends gingen wir in unser Lieblingsrestaurant am Hafen, um dort frischen Fisch zu essen. Moscenicka Draga und seine Umgebung haben uns gut gefallen. Auf einem 173 m hohen Hügel haben wir das 600 Jahre alte Burgstädtchen Mošcenice bewundert. Von hier hatten wir einen traumhaften Blick über die gesamte Kvarner Bucht bis hin zu den Inseln Cres und Krk. Hier befindet sich auch ein interessantes Volkskundemuseum am Eingang der Altstadt. Auch hat Mošcenicka Draga eine Kirche und einen idyllischen Friedhof hoch über dem Meer.  In der Umgebung unseres Ferienortes fanden wir noch weitere idyllische kleine Dörfer, wir hatten den Eindruck, hier ist die Zeit stehen geblieben. Es gibt hier noch unberührte Natur. Wir sahen Schafherden, Olivengärten und alte Häuser.

Lovran, die Insel Krk und weitere sehenswerte Orte

Aber wir wollten ja auch die weitere Umgebung kennen lernen und fuhren zunächst nach Lovran. Der Stadtkern an der Küste, liegt auf einer kleinen Halbinsel. Die Stadt besteht aus einem höher liegenden Teil und aus dem alten, einst befestigten Kern. Wegen seines milden Seeklimas wurde Lovran im Jahr 1905 zu einem Luftheilort erklärt. Die rasche Entwicklung von hat sich auf den Fischfang ausgewirkt und viele Fischer haben durch den Tourismus eine dauerhafte Einnahmequelle. Der Ort verfügt über zahlreiche kleine Strände und Badebuchten. In Lovran und an der Straße nach Rijeka waren viele Hotels und Apartmentanlagen, da gefiel es uns in Moscenicka Draga doch wesentlich besser. Wir hatten mit unserem Urlaubsort eine gute Wahl getroffen!   Südöstlich von Rijeka liegt die Insel Krk, die über eine Brücke mit dem Festland verbunden ist. Sie ist die größte Insel der Adria und touristisch voll erschlossen. Aber trotz des Tourismus spürten wir, dass die Menschen hier ihre Traditionen bewahren. Das Meer spielt für die Menschen eine wichtige Rolle, sie leben überwiegend vom Fischfang und von der Schifffahrt. Die Insel gefielt uns recht gut, es gibt eine Menge schöner Buchten mit Kiesstränden, superschön zum Schnorcheln! So verbrachten wir einen weiteren schönen Urlaubstag.  Die nächsten Orte, die wir uns angeschaut haben, waren Opatija, Crikvenica und Novi Vinodolski. Opatija ist ein Kurort aus der „guten alten Zeit“ und beeindruckte uns mit seinen prachtvollen Villen und stilvollen Hotels. Crikvenica gehört auch zu den beliebten Ferienorten in dieser Region. Der Ort ist lang gestreckt Danach haben wir uns noch Novi Vinodolski angeschaut, einen der bedeutendsten Ferienorte des Kvarner Festlands. Die Stadt ist bekannt durch ihre Weinanbaugebiete in ihrer Umgebung und erhielt auch dadurch ihren Namen.

Porec und Rovinj

Ein nächster Ausflug führte uns nach Porec. Die Altstadt von Porec mit der berühmten Euphrasius Basilika ist von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt worden. Egal ob man in Porec Urlaub macht, ein Besuch sollte zum Ausflugsprogramm für jeden Istrien-Urlauber gehören. Der Besuch lohnt sich schon wegen der Altstadt! Sie ist wirklich sehenswert! Die Euphrasius Basilika haben wir zuerst besichtigt. Sie wurde in der Mitte des 6. Jahrhunderts vom Bischof Eufrasius auf dem Fundament einer früheren Dreischiff-Kirche errichtet. Empfehlenswert ist der Aufstieg auf den Glockenturm, der Ausblick ist einfach schön! Besichtigungen sind täglich möglich, außer zur Zeit der Gottesdienste. Nach der Kirchenbesichtigung haben wir noch einen Bummel durch die Altstadt gemacht, die uns besonders gut gefallen hat. Zum Abschluss stand noch der Hafen auf unserem Programm, der Besuch hat sich auch gelohnt. Das nächste Highlight war für uns Rovinj, „die Perle der Adria“. Mit ihren berühmten Glockenturm bietet die Stadt schon ein wenig italienisches Flair. Sie liegt an der Westküste von Istrien, ihr Stadtkern entstand auf einer Halbinsel, die vormals eine Insel in der Nähe der Küste war. Sie wurde im 18. Jahrhundert durch Aufschüttung mit dem Festland verbunden. Die Stadt hat zwei Häfen, im Süden einen kleinen geschützten und im Norden befindet sich der größere offene Hafen. Der Tourismus hat in Rovinj eine lange Tradition. Bereits im Jahre 1888 wurde das klimatische Kurbad Maria Theresia eröffnet. Heute gehört die Stadt zu den beliebtesten Orten Istriens, besonders wegen des malerischen Ambientes. Den Anblick, den man vom Wasser auf die Altstadt von Rovinj hat, wird jedem Urlauber unvergessen bleiben. Es ist der höchste Glockenturm von Istrien und wurde 1680 erbaut. Besonders beeindruckend fanden wir die Altstadt, die uns wie ein riesiges Freilichtmuseum vorkam. Die Stadt Rovinj sollte man während eines Urlaubs in Istrien auf jeden Fall besuchen, sie ist wirklich sehenswert. In der Nähe von Rovinj fanden wir noch zweit weitere interessante Orte, das historische Bale und das kleine Städtchen Barbariga. Bale hat ein schönes altes Rathaus, beeindruckend finden wir auch das historische Stadteingangstor. Wir machen einen kurzen Rundgang duch die kleine Altstadt mit ihren engen verwinkelten Gassen. In Barbariga gibt es eine Basilika aus dem 6. Jahrhundert zu sehen.

In Pula gab es viel zu entdecken

Dann kamen wir nach Pula-Medulin, der südlichsten Urlaubsregion. Hier fanden wir nicht nur die schönsten und bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Istriens, sondern auch optimale Bade- und Freizeitmöglichkeiten. Neben den historischen Orten fanden wir es auch immer wieder interessant, die verschiedenen Badeplätze kennen zu lernen. Besonders gut gefallen haben uns die Kiesstrände und Buchten mit ihren glasklaren Wasser. Das waren auch immer schöne Möglichkeiten zum Schnorcheln. Wir fanden hier außer der Stadt Pula und dem Ferienzentrum Medulin noch eine Vielzahl interessanter Städte, wie Fazana, Peroj, Vodnjan und Premantura. Die vorgelagerten Inseln von Brijuni mit ihrem beeindruckenden Nationalpark zählen zu den schönsten Sehenswürdigkeiten Istriens. Früher hat hier Tito die Staatsmänner empfangen. Pula ist die größte Stadt Istriens und ist damit der kulturelle und wirtschaftliche Mittelpunkt Istriens. Die meisten römischen Denkmäler befinden sich in Pula, sowie die größte Sammlung römischer Statuen und Mosaike, die im Archäologischen Museum Pulas ausgestellt sind. In Pula haben wir die Arena, das zweitgrößte Amphitheater des römichen Reiches besichtigt. Es ist eines der bedeutendsten antiken Bauwerke Kroatiens. Die Arena war in der Antike ein blutiger Schauplatz von Gladiatoren und wilden Tieren. Sie bot Platz für bis zu 26.000 Menschen. Das Amphitheater ist das Wahrzeichen von Pula und noch sehr gut erhalten. Allein deshalb lohnt sich der Besuch Pulas. Die Arena wird heute für kulturelle Veranstaltungen wie Filmfestspiele, Opernaufführungen und Musikkonzerte genutzt. Wir fanden aber auch in der Nähe Pulas noch eine besondere Sehenswürdigkeit, die Ausgrabungsstätte Nesactium, die bedeutendste Ruinenstätte Istriens.


Bei unserer nächsten Tour wollten wir uns das Landesinnere von Istrien ansehen. Es hat uns landschaftlich sehr gut gefallen mit seinen Hügeln und Zypressen. Dazu die alten urigen Bergdörfer – eine schöne Abwechslung zur Küste! Wir fuhren nach Hum, der „kleinsten Stadt der Welt“. Erbaut wurde sie auf den Resten einer alten Festung, sie ist seit dem 11. Jahrhundert unverändert und eine echte Attraktion! Groznjan hat uns auch sehr gut gefallen, eine richtige Künstlerstadt. Es gibt enge malerische Gassen und eine Vielzahl von Galerien und Ateliers. Die Stadt Vrsar liegt am Limski Fjord und ist bekannt für seinen Marmorabbau. Im Park konnten wir auch eine Reihe von Marmorskulpturen bewundern. Aber auch in Vrsar fanden wir wieder eine sehenswerte Altstadt. Der Limski-Fjord ist ein etwa 10 km langer Meeresarm und liegt in einem Naturschutzgebiet. Für Ausflugsboote gelten strenge Vorschriften. Es gibt auch einige Aussichtspunkte, an denen wir anhalten konnten, um Fotos zu machen. Als nächstes kamen wir in die Orte Labin und Rabac an der Ostseite von Istrien. Labin liegt hoch oben am Berg und hat uns wieder mit seinen historischen Gebäuden beeindruckt. Von hier oben hatten wir einen wunderschönen Blick auf die Küste! Unser nächstes Ziel war Rabac, ein ehemaliges Fischerdorf und heute ein bedeutender Touristenort Istriens. Uns hat dieser Urlaub sehr gut gefallen. Insgesamt bietet Istrien eine Fülle an Abwechslung, schöne Strände und Buchten mit glasklarem Wasser, malerische Altstädte, viel Kultur und interessante Landschaften