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Unser Urlaub auf Embudu

Zum ersten Mal waren wir für eine Woche nach unserer Sri Lanka-Rundreise auf einer Malediveninsel und zwar auf Summer Island. Nachdem uns das so gut gefallen hatte, konnten wir uns auch einen etwas längeren Maledivenurlaub vorstellen. Im September 2001 wollten wir für 2 Wochen Embudu, diesmal ins Südmale-Atoll. Diese Insel hatten wir uns wegen ihres Hausriffs ausgesucht. Wir wurden auch nicht enttäuscht, die Insel war einfach traumhaft! Es ist auch eine echte Barfussinsel, darauf legen wir Wert. Alles war sehr gepflegt und schön angelegt, die Insel ist recht klein, etwa 300 Meter lang und 180 Meter breit. Mit unserem Bungalow waren wir zufrieden, wir hatten ausreichend Platz, eine Klimaanlage und der Service war auch sehr gut. Das Essen war Spitze, wir hatten auch hier wieder AI und wurden nicht enttäuscht. Dass man auf einer Malediveninsel keine riesige Brot- und Wurstauswahl hat, sollte jedem klar sein. Es gab zum Frühstück leckerere Omeletts, frisch und nach Wunsch zubereitet. Mittags und abends war die Auswahl war reichhaltig, es gab auch mal Themenbuffets. Wir merkten einfach, dass die Köche sich viel Mühe gaben. Nach dem Essen saßen wir gerne noch in der Bar, auch hier wurden wir freundlich und aufmerksam bedient. Weitere Unterhaltungsmöglichkeiten, Animation und dergleichen gab es - glücklicherweise - nicht. Wer so etwas sucht, sollte sich ein anderes Ziel aussuchen. Wir hatten im September nicht die optimale Reisezeit, es hat auch mal geregnet oder war bewölkt. Aber das Wasser war badewannenwarm und einfach Spitze! Die Schnorchelmöglichkeiten waren auf Embudu optimal, das Hausriff war in wenigen Metern zu erreichen. Schon in der Lagune konnten wir die Babyhaie sehen, die kamen jeden Tag. Schildkröten und Rochen haben wir gesehen und natürlich viele bunte tropische Fische. Es war ein wunderschöner Urlaub, ruhig und erholsam.




Die Riffbewohner

Das Riff ist die Heimat zahlreicher Fische, wobei die Kaiserfische und Papageienfische zu den farbenprächtigsten gehören. Vielfältig ist auch die Gruppe der Falterfische, besonders häufig trifft man den schwarz-gelb gestreiften Wimpelfisch, der durch seine lange Rückenflosse leicht erkennbar ist. Die Falterfische treten häufig in großen Schwärmen auf. Auch die Lippfische zeigen eine mit über 500 Arten große Vielfalt, wobei der Stülpmaul-Lippfisch seinem Namen alle Ehre macht. Schön anzusehen sind auch der Rotbrust-Prachtlippfisch sowie die gestreifte Orient Süßlippe. Auch die Drückerfische fallen mit ihren leuchtenden Farben und auffälligen Mustern auf. Ihr Name stammt daher, weil sie ihren ersten Stachel der Rückenflosse mit Hilfe eines Schließmechanismus, der durch den zweiten Stachel gebildet wird, schließen können. Aber nicht alle Riffbewohner sind so farbenprächtig und leicht erkennbar, so muss man bei Flötenfischen schon sehr genau hinschauen. Sie haben einen langen schlanken Körper und ihre Farbe ist hellgrau oder blau-grün. Abstand halten sollte man zu den Muränen, die eine Länge von bis zu 3 m erreichen können. Einige Arten sind giftig. Zu den gefährlichen Fischen gehört auch der Steinfisch, der ruhig am Grund liegt und schwer zu erkennen ist. Das Gift befindet sich in seinen Rückenstacheln. Gut zu erkennen hingegen ist der Rotfeuerfisch mit seinen Flossen und Stacheln, die er allerdings nur zur Verteidigung nutzt. Zu den Großfischen gehören die verschiedenen Haiarten wie der Hammerhai, der Tigerhai und der Weißspitzen-Riffhai. Des Weiteren trifft man Makrelen, Barrakudas, Mantas und Schildkröten.