Willkommen

Ägypten

Bali

Formentera

Gran Canaria
Playa del Ingles
Maspalomas
Las Palmas
Inseltour

Istrien

Lanzarote

Malediven
Embudu
Summer Island


Mauritius
Flic en Flac
Péreyberè
Pointe aux Cannoniers

Sehenswertes

Paros

Sibirien

Sri Lanka

Türkei
Alanya
Kappadokien
Kemer

Tunesien

Venezuela
Isla Margarita
Los Roques
Orinocodelta
Paria
Puerto Piritu

Vietnam

Nachdem wir in den 80er und 90er Jahren sehr viele Urlaube in Griechenland verbracht haben, zog es uns 2004 mal wieder dorthin. Es sollte eine typische Kykladeninsel sein und wir entschieden und für Paros. Wir buchten die stilvolle Bungalowanlage Svoronos oberhalb des Zentrums von Naoussa. Die Gebäude befinden sich in einer wunderschönen Gartenanlage, in der wir antike Kunstgegenstände bewundern konnten. Der Sandstrand Aghii Anárgiri war nicht weit entfernt und für den Abend gab es eine kleine Bar, um den Tag zu beenden. Die Anreise war etwas umständlich, der Flug ging nach Santorin, denn Paros hat keinen internationalen Flughafen. Von Santorin ging es mit der Fähre zur Inselhauptstadt Parikia und von dort wurden wir zu unserer Unterkunft gebracht. Wir waren gespannt, ob unsere Erwartungen nicht zu hoch waren, aber die Bungalowanlage gefiel und sofort.

Auch bei unserem ersten Spaziergang durch Naoussa stellten wir schnell fest, dass wir die richtige Wahl getroffen hatten. Naoussa ist ein Kykladenort wie aus dem Bilderbuch. Er liegt in einer kleinen Bucht im Norden von Paros, etwa 10 km von Parikia, der Hauptstadt, entfernt. Naoussa ist hat einen der schönsten Fischerhäfen Griechenlands und ist nach unserem Empfinden noch sehr ursprünglich geblieben. Es dauerte eine Weile, bis wir uns in dem Labyrinth der Gassen zurecht fanden. Es gab viel zu entdecken: hübsche Tavernen mit Garten oder Terrasse, Häuser mit reichem Blumenschmuck und traditionelle kleine Geschäfte. Hoch über dem Ort thront die Panagia-Kirche mit ihren zwei Glockentürmen. Die lang gestreckte Platia markiert die Grenze zwischen dem alten Ortskern und dem neuen, der auch im traditionellen Stil gehalten ist. Wir gelangten zum Hafen, an dem wir die Ausflugsboote beim An- und Ablegen beobachten konnten. Von dort waren verschiedene Stränden in der Umgebung von Naoussa erreichbar. Wir machten eine Rast in einem der Lokale, um das bunte Treiben zu beobachten. Dann spazierten wir zum Fischerhafen, der zu den schönsten der Ägäis zählt. Das ist auch wirklich nicht übertrieben, wir fanden ihn einfach nur bilderbuchmäßig! In den Auslagen der Tavernen sahen wir frischen Fisch, vor einigen hingen Tintenfische – ein malerisches Bild! Die Boote schaukelten sanft auf dem Wasser, immer wieder entdeckten wie eine kleine Kapelle. Über dem Hafen erstreckten sich die weißen Häuser in ihrem typischen Kykladenstil. Rund um Naoussa gibt es ein paar schöne Sandstrände, die wir auch zum Sonnen und Baden aufsuchten. Der Hauptstrand heißt Piperi Beach und liegt in einer geschützten Bucht. Er befindet sich nur 250 Meter vom Zentrum entfernt und lässt sich gut zu Fuß erreichen. Die Bucht Kolimbithres ist von außergewöhnlichen Felsformationen geprägt, die den Strand in mehrere kleine Buchten unterteilen. Dieser Strand liegt gegenüber von Naoussa und ist mit Taxi-Booten vom Fischerhafen erreichbar. Mit dem Auto fährt man in Richtung Parikia und biegt rechts in die Bucht ab.


Wir wollten aber nicht nur am Strand liegen, sondern uns auch die Insel anschauen und mieteten ein Auto. Zunächst besuchten wir die Inselhauptstadt Parikia. Hier geht es immer etwas lebhaft zu, besonders wenn die Fähren anlegen. Parikia hat eine gepflegte lange Uferpromenade mit zahlreichen Restaurants und Bars. Dort steht eine Windmühle als Wahrzeichen der Stadt. Lebhaft geht es am Fährhafen zu, der als wichtiger Knotenpunkt in der Ägäis gilt. Wir haben uns gerne in ein Straßencafé gesetzt und dem bunten Treiben zugesehen. In der Nähe befindet sich die malerische Altstadt mit ihren vielen verwinkelten Gässchen und herausgeputzten Häusern. Bewundernswert fanden wir auch die schön gestalteten Innenhöfe. Wer sich gerne Kirchen anschaut, kommt in Parikia auf seine Kosten. Die bekannteste Kirche heißt Panagia Ekatontapliani - Kirche der Hundert Tore. Viele Geschichten ranken sich um die Tatsache, das bisher nur 99 Tore gezählt wurden. Beim Auffinden des einhundertsten Tores soll etwas Bedeutsames geschehen. Die Panagia Ekatontapliani ist rund 1.600 Jahre alt und steht am Feiertag Mariä Himmelfahrt im Mittelpunkt eines großen Festes. Sie umfasst ein byzantinisches Museum mit lithurgischen Gewändern und Ikonen. Etwas weiter befindet sich ein archäologisches Museum mit vielen antiken Funden der Insel. Die kleine Kirche Agios Konstantinos steht im Kastro-Viertel auf der Spitze eines Hügels. Mit ihrer tiefblauen Kuppel bildet sie einen schönen Blickfang im Stadtbild. In der Kirche Panagia Septemvriani ist eine prächtige Ikone zu bewundern, die aus dem Jahre 1592 stammt.

Lefkes ist war für uns der schönste Ort der Insel! Er liegt in der Mitte der Insel in den Bergen und bot uns einen überwältigenden Blick ins Tal und nach Naxos hinüber. Es liegt ungefähr 12 km von Parikia entfernt. Es ist ein verschlafener Ort, der nicht mit Touristen überlaufen ist. Lefkes hat eine zauberhafte Atmosphäre und wir fanden, dass sich ein Rundgang dort gelohnt hat. Die Architektur ist voller Gegensätze, die Häuser haben interessante Fenster und Hauseingänge, die Blumen leuchten in allen Farben. Die Umgebung ist von Nadelbäumen und Oliven geprägt. Pisso Livadi ist ein kleinerer Ort im Südosten der Insel mit einen hübschen kleinen Hafen mit sehr guten Fischtavernen. In der Nähe besuchten wir einige der bekanntesten Strände der Insel (z.B. Golden Beach, Pounda Beach). In Aliki fanden wir den kleinsten Flughafen, den wir je gesehen haben, es waren nur kleine Propellermaschinen dort. Gegenüber entdeckten wir ein Volkskunde-Museum mit handwerklichem wie einem Webstuhl sowie Windmühlen und anderen architektonischen Besonderheiten der Kykladen im Kleinformat.